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Heimspiel - Anders und doch gleich - 14.11. 23:00 Uhr - 23:00 Uhr

In Kooperation mit den Union Kino Kaiserslautern und dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Kaiserslautern laden wir Euch ein zu einem Sonntagnachmittag, an dem wir uns mit Euch gemeinsam auf eines der zentralen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit konzentrieren möchten:

Integration in Deutschland - Anders und doch gleich
Sonntag, 14.11., 17 Uhr, Union-Kino
Einlass ab 16.30 Uhr
Eintritt EUR 6,50 / ermäßigt EUR 5,50
Um Reservierung wird gebeten (Tel. 0631 - 360 57 80)

Wir können ein begrenztes Kartenkontingent zum kultur.kollektiv-Sonderpreis von EUR 5,00 pro Karte anbieten! Nur mit Vornmeldung an oliverdont-want-spam.kulturkollektiv-evde, und nur bei Abholung vor 16.30 Uhr am Sonntag. Meldet Euch schnell...

Das Programm:

  • Kurzfilm Wir mischen mit des Jugendmigrationsdienstes des Internationalen Bundes in Kaiserslautern.
  • Eröffnung des Abends durch den Beigeordneten der Stadt Kaiserslautern, Joachim Färber.
  • Dokumentarfilm Heimspiel - Schiller zurück in Mannheim von Mario Di Carlo.
  • Fotoprojekt Anders und doch gleich von Thomas Brenner.
  • Diskussionsrunde mit Mario Di Carlo, Thomas Brenner, Joachim Färber und VertreterInnen der Stadt Kaiserslautern.

Ein langer Nachmittag, der informieren, zum Nachdenken und Mitreden animieren soll. Aber keine Lehrveranstaltung, nein, Ihr seid eingeladen dieses schwierige und vielfältige Thema in der ungezwungenen Atmosphäre, die Ihr von Eurem kultur.kollektiv gewohnt seid, mit uns gemeinsam zu beleuchten.

 

 

Heimspiel - Schiller zurück in Mannheim

Ein Dokumentarfilm von Mario Di Carlo über die langjährige Theaterarbeit in Mannheim Jungbusch Die Theaterpädagogin Lisa Massetti inszeniert in Mannheim Jungbusch, einem sogenannten sozialen Brennpunkt, mit der Creative Factory seit fast 15 Jahren mit Jugendlichen mit türkischen Migrationshintergrund Theaterstücke. Der Film dokumentiert zum einen die prozesshafte Theaterarbeit und stellt zum anderen die Protagonisten vor.

Trotz aller Schwierigkeiten mit Job, Sprache, Familie und der Frage "Was soll die eigene Heimat sein?" gelingt es der Regisseurin und den Jugendlichen immer wieder, klassische Theaterstücke, in diesem Fall Schillers "Jungfrau von Orleans", auf beeindruckende Art und Weise in eigener zeitgemäßer Interpretation im eigenen Stadtteil aufzuführen. Ihre besondere Form des "Sidewalk Theater" hat der Creative Factory viel Lob von Kritikern, Preise und zahlreiche Einladungen auf renommierte Theaterfestivals gebracht.

Mario Di Carlo wurde als Sohn italienischer Einwanderer 1970 in Mannheim geboren, studierte Politische Wissenschaft, Italianistik, und Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim und Regie an der Dokumentarfilmschule Zelig in Bozen (Italien). Er ist seit 2001 als freier Regisseur tätig. Seine Dokumentarfilme "Catenaccio in Mannheim" (2001) und "deutschland - wäre meine richtige heimat..." (2003) liefen auf diversen internationalen Filmfestivals: Beirut Docudays (technical achievment award), Montecatini Filmvideo, Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg, Filmfestival Türkei/Deutschland, Nürnberg, Sunny Side of Doc, Marseilles, Medfilmfestival Rom, Golden Chest, Sofia, Mittelmeer und Sahel Festival, Internationales Filmfestival Luzern, Beijing Film Academy, u.a. Der Film "Catenaccio in Mannheim" ist Teil des ausleihbaren Filmpaketes des Goethe- Instituts in Italien "Weg der Hoffnung - Die Migration im deutsch-italienischen Film", er lief auch in im staatlichen Fernsehsender RAI Bozen in Italien."deutschland – wäre meine richtige heimat..." hat den "Förderpreis 2007" der Landeszentrale für Medien und Kommunikation (LMK) in Rheinland Pfalz gewonnen.

Website: www.mariodicarlo.de

Wir mischen mit

Zur Annäherung an das Thema wird der der Kurzfilm "Wir mischen mit" des Jugendmigrationsdienstes des Internationalen Bundes in Kaiserslautern gezeigt, der anlässlich der Interkulturellen Woche 2009 entstand.

Anders und doch gleich

Thomas Brenner stellt sein Projekt "Anders und doch gleich" vor, das im Rahmen des Bundesprogrammes "Stärken vor Ort" entstanden ist. Thomas Brenner porträtierte Frauen aus Kaiserslautern mit Migrationshintergrund und zeigt durch klischee- und vorurteilsbezogene Situationen ihre Probleme auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Website: www.thomas-brenner-photographie.de


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