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Musikindustrie vs. Internet


Verfasst am: 17. 08. 2010 [20:42]
bjoern
Björn
Phrasendrescher
Themenersteller
Dabei seit: 10.05.2009
Beiträge: 803
Spiegel Online hat heute ein umfangreiches Dossier zum Thema "Musikbranche im Internet" veröffentlicht. Unter dem (etwas reißerischen) Titel "Downloads sind die Peitsche für den Künstler" werden die Probleme, die sich für die Industrie aus Downloads und Filesharing ergeben, schonungslos angesprochen, zugleich wurden aber einige Akteure interviewt, die aus der Situation das Beste machen (bzw. es versuchen).

Portraitiert werden u.a.
- der Musiker Olli Schulz
- Tapete-Records-Mitbegründer Gunther Buskies
- Audiolith-Gründer Lars Lewerenz
- Artur Schock, Booker von Egotronic & co.

Dieses Kaleidoskop von unterschiedlichen Ausgangssituationen und Lösungsansätzen gibt einen interessanten Einblick in die deutsche Independent-Szene und zeigt auf eindrückliche Weise, wie schwer ist ist, von Kunst leben zu können. Absolut lesenswert!


"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit."
(Karl Valentin)
 
Verfasst am: 18. 08. 2010 [12:25]
sven
toller Hecht der viel postet...
Dabei seit: 07.05.2009
Beiträge: 375
sehr,sehr interessante artikel auf jeden fall! hab da gestern einige zeit mit verbracht.
auch schön der unterschied der interviews zwischen dem tapete-gründer und dem gründer von finetunes,krass wie unterschiedlich die meinungen da auseinandergehen.
und bestes zitat von lars: "t-shirts kann man nicht downloaden!"
 
Verfasst am: 19. 08. 2010 [07:30]
bjoern
Björn
Phrasendrescher
Themenersteller
Dabei seit: 10.05.2009
Beiträge: 803
Interessant ist die unterschiedliche Sicht auf jeden Fall, vermutlich aber auch damit zu erklären, dass Ole von Finetunes einen ganz anderen Background hat als Gunther von Tapete, der eben von einem Major kommt und deshalb automatisch immer mit den "guten, alten Zeiten" vergleicht.
Aber diese Zeiten sind eben vorbei. Ich war gestern bei der GamesCom und fand es beeindruckend, wie groß die Anbieter von kostenlosen Browsergames mittlerweile geworden sind und wie pompös sie sich präsentieren. Dieses Geschäftsmodell ist eine wirklich spannende Reaktion auf die Entwicklung: man gibt die Spiele gratis frei, verkauft den Spielern dann aber nützliche Tools und verdient sich so ne goldene Nase. Das ist auf die Musikindustrie schwer übertragbar, zeigt aber, wie sich Industrien neuen Rahmenbedingungen erfolgreich anpassen können.


"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit."
(Karl Valentin)
 



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